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Die Geschichte der Gemeinde Elgersburg ist untrennbar mit der des Schlosses verbunden.
Es ist anzunehmen, dass die ersten Häuser im Schutz
der Burg entstanden; somit ist der Siedlungsring um
die Burg herum der älteste der Gemeinde.
Eine der Haupterwerbsquellen war
der Manganerzbergbau, erstmals 1668 erwähnt; es
gilt aber als sicher, dass es schon älteren Abbau
gab. Die Braunstein- oder Manganerze waren von sehr
guter Qualität, fast frei von Verunreinigungen.
Verwendung fand das Erz in den Glashütten und in
der Töpferei, um den gewünschten braunen Farbton
zu erzielen. Reich wurden die Elgersburger trotzdem
nicht. Immerhin hielt sich der Bergbau bis 1951.
Ein ebenso bedeutendes industrielles
Standbein stellte die Porzellan- und keramische Industrie
dar. 1808 wurde die Produktion für Steingut und
Porzellan-ähnliches Geschirr aufgenommen. Später
wurde ausschließlich Hart- und Laborporzellan
produziert.
1984 gab man den Betrieb auf - unbewusst entstand ein
technisches Denkmal der besonderen Art. In der sogenannten
Massemühle ist alles noch so, als ob die Arbeiter
nur zur Pause gegangen wären.
Den eigentlichen Ruhm Elgersburgs
aber begründeten die klaren, reinen, kalten Quellen
und Wasser, die es in den Wäldern reichlich gab und gibt.
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